Moringa

Moringa

Donnerstag, 5. August 2010

Und weiter geht es!





Zeit das Sommerloch zu beenden!



In letzter Zeit ist nicht viel passiert. Im Senegal hat die Regenzeit begonnen. Im Garten wächst es wie verrückt und alle Dächer sind dicht.

Die letzte kleine Ernte der Artemisia Annua hat Matar geerntet und eingetütet.



In Deutschland müssen wir nun mal in die Pötte kommen.


Der kommende Projekt Aufenthalt muss vorbereitet werden.
Wir benötigen dringend Helfer, Material, Geld und Lagerfläche.

Gerda Ludwig wird voraussichtlich unsere neue Schatzmeisterin und Maike hat ein Komitee der Versionen eröffnet.




Starten werden wir wahrscheinlich, ähnlich wie im letzten Jahr, um den 18.12.
Ein Reisegefährt gibt es schon. Wieder ein MB100.
Doch muss bis zur Abreise noch einiges erledigt werden.
Auch wäre es toll wenn sich ein paar Menschen bereit erklären würden uns mit Tatkraft regelmäßig zu unterstützen.
Und ein paar mehr Vereinsmitglieder mit regelmäßigen Spenden würden uns sehr helfen.



Helfende Hände:


Wir könnten Menschen gebrauchen die:


- Uns eine Broschüre und einen Aufkleber gestalten.

-Jemand der unsere Pressearbeit und etwas Papierkram erledigt, wie Pressemappe, Texte für Spendenaufrufe und eine Präsentation ausarbeitet.

-Stellwände für Aktionen müssen organisiert oder gebaut werden.

- Es müsste mal jemand ein paar Telefongespräche führen um Materialspenden zu organisieren

-Helfer und Menschen, die sich das Projekt im Senegal anschauen wollen, sind natürlich immer willkommen.




Wir benötigen Material, wer hat was?


-Tonnen und Beutel (Luft und wasserdicht) für das verpacken und Lagern der fertigen Medikamente

-Materialien für einen Solarofen

-Generator

-Mountainbike

-Mofa, Moped oder Motorrad

-Ersatz Wasserpumpe auf 12 Volt z. B. von Surflo
-Alu Leiter

-Gartenmaterialien und Werkzeug, Spaten, Blumentöpfe, Gartenschlauch

-Motorsäge

-und noch 1000 Kleinigkeiten wie, Handmaschinen, Schraubenzieher, Plastikplanen, Vogelnetze.
-gebrauchte Hy´s


Und natürlich Geld für:

-einen Gärtner zu bezahlen
-Bücher und Bildungsmaterial
-Baumaterialien
-Samen
-Schulden zu begleichen

Sollten wir genügend brauchbares Material zusammen bekommen. Wollen wir ein paar Kubikmeter in einem Container Mieten und nach Gambia schicken und von dort in den Senegal bringen. Ist immer etwas schwierig mit dem ganzen Material durch die Wüste und an den Polizei, Zoll und Militär Kontrollen vorbei zu kommen. Der Platz im Bus ist auch etwas beschränkt.




So, ich hoffe es melden sich ein paar von euch, Bitte die E-Mails und den Link vom Blog an Interessierte weiter leiten.
Wir hoffen unsere Homepage steht bald, wir arbeiten dran.



Allen noch ein schönen Sommer



Wollebock

Infowand auf der Fusion



Hallo,

auf der Fusion, einem Musikfestival in der nähe von Berlin, hatten wir eine kleine Infowand die bei dem Stand von den www.rollis-fuer-afrika.de/ Menschen stand.

Montag, 10. Mai 2010

Geschafft e.V.


Geschafft!

Wir haben es geschafft und dürfen uns endlich eingetragener Verein (e.V.) nennen! Was bedeutet wir können nun Spenden-Quittungen ausstellen.
Also hoch die Tassen!


Was steht an:

- Wir sind dabei in Heidelberg eine Soli-Party zu organisieren, wer helfen möchte bitte melden. Wer Bands, Djs, KünstlerInnen, KöchInnen, BarmixerInnen ... kennt die uns an diesem Abend unterstützen wollen - bitte Infos.

- Es müssen für Veranstaltungen und Info-Abende mal ein paar Stellwände mit Informationen von uns gebastelt werden.

- Visitenkarten, Aufkleber und eine Broschüre müssen gestaltet und gedruckt werden

- Wir brauchen ganz dringend einen Platz zum lagern von Material, und abstellen eines Wohnwagens. Alles kommt dann im Herbst in den Senegal.

- Wie im letzten post geschrieben sollte Material gesammelt werden

-Menschen die gut Französisch, Englisch oder Wolof sprechen und Lust haben ein paar Texte für unsere Homepage zu übersetzen können sich auch gerne melden.

- u.s.w.



News:

- Wir arbeiten an unserer Homepage und hoffen, dass es nicht all zu lange dauert bis sie online ist.

- Matar hat berichtet, dass es im Garten in Kafountine wächst und gedeiht. Er hat die ersten Artemisia geerntet und neue Stecklinge gezogen. So langsam beginnt nun die Regenzeit.

Euch allen einen schönen Mai. Und bis bald
JoJo

Montag, 5. April 2010

Wollebock oder was geht?!



Unser Konto ist leider ca. 1500 € im Minus und die Schlafmützen vom Vereinsregister in Heidelberg lassen sich sehr viel Zeit mit unserer Eintragung.
Wir brauchen also Geld! Geplant sind eins, zwei Solipartys in Heidelberg und evtl. in Berlin. Wer Lust und Zeit hat kann sich gerne melden, helfende Hände und denkende Köpfe sind immer willkommen! Weitere Ideen um an Geld zu kommen wären natürlich auch gut!! Z.B. mal eine Aktion in einer Schule, private Spender_innen ansprechen, einen Info-Stand auf Festivals, Demos, ... wäre auch mal schön. Ganz dringend müssen wir auch mal ein paar Info-Stellwände basteln, Aufkleber und eine Broschüre zusammenstellen. Das alles ist natürlich besser wenn wir uns endlich einen eingetragenen Verein (e.V.) nennen dürfen!
Ende des Jahres wollen wir einen Teil eines Containers mieten und nach Gambia schicken, um einfacher Material in unseren Garten zu bekommen. Nur brauch es auch dafür Geld, Material und helfende Hände.
Wir suchen des Weiteren in oder auch im weiteren Umkreis von Heidelberg einen Raum, in dem wir unser Material lagern können, welches dann später in den Senegal geschickt wird. Auch suchen wir einen Menschen, der sich um unsere Finanzen kümmert, einen Kassenwart, eine Kassenwärtin.

Ausserdem arbeiten wir an einer Homepage!

Also wer Lust hat meldet sich einfach bei uns!! Und schickt doch unsere Emails oder auch den Link vom Blog an Freund_innen, Bekannte oder Menschen mit zu viel Geld.


Bis bald, habt Spaß! Jojo



Hier mal noch eine Liste mit Dingen die wir benötigen. Vielleicht hat ja der ein oder andere noch was im Keller rumliegen oder eine Idee.

Gesucht wird:
-Generator
-Samen
-Axt
-Gießkannen
-Lange Schrauben, Spax, Unterlegscheiben
-Stichsäge, Handkreissäge
-Blumentöpfe
-Wassertank (1000 Liter)
-Döschen, Fässer (z.B. diese Blauen Chemie Fässer),
-Tütchen zum Lagern der Heilpflanzen, Luftdicht verschließbar
-Vogelnetze
-evtl. Plasteplanen, Gewächshaus??
-Zettel und Aufkleber für die Erläuterung der Inhaltsstoffe
-Medikamenten- und Bücherschrank, abschließbar und aus Metall
-Blaue Wasserfässer
-Schalter, Klebeband, Lüsterklemmen
-Gartenschlauch und entsprechende Anschlüsse
-Alu-Leiter
-Material für einen Solarofen oder einen fertigen Solarofen
-12V Batterien (groß)
-Tröpfchenbewässerungs-Material, oder alternative Ideen
-Motorsäge
-Vögelnetze
-Erstatzpumpe (12V)
-Solarzellen
-Motorrad, Moped
-Gartengeräte
-Schubkaren
-Mountainbike, Fahrräder
-Werkzeug, Schraubenschlüssel
-Schweißgerät
-einen Container (Stahl, groß)
-Handmaschinen zur Holzbearbeitung
-Wandtafel
-...............und sicher noch so einiges

Back in Babylon







Back in da Babylon!

Hallo! Nach drei ereignisreichen und intensiven Monaten im Senegal bin ich wieder gut in Deutschland angekommen.

Es geht voran!





























Wir haben einen Teil des Grundstücks gerodet, die Wurzeln der Bäume ausgegraben und einen Zaun gebaut. Wie schon berichtet haben wir auch ein Wassersystem aufgebaut, welches es uns erst ermöglicht einen Garten dieser Größe zu bewässern.
Des Weiteren haben wir Bete angelegt, Pflanzenlöcher gegraben, mit Kompost aufgefüllt, viele Samen in die Erde gebracht und Ableger gezogen.
Endlich haben wir auch einen Solartrockenofen, der es uns ermöglicht die Heilpflanzen rasch und sauber zu trocknen, sie zu Medikamenten weiter zu verarbeiten und abzupacken.
Die ersten Medikamente aus Heilpflanzen haben wir bereits hergestellt.
Diese sind zum Beispiel:



Zitronengras: (Cymbogon Citratus, Lemongras, Herbe citron). Anwendungsgebiet: Fieber, Malaria, Mundgeruch, Zahnschmerzen, Hämorrhoiden und Erkältung. Außerdem zu benutzen als: Anti-Insekten-Mittel, Duftstoff in Massage-, Baby- und Körperölen.(http://de.wikipedia.org/wiki/Zitronengras)

Papaya Samen: (Carica Papaya, Papayer, Melon Tree) Anwendungsgebiet: Ein sehr wirksames Wurmmittel. Samen der reifen Frucht werden im Solartrockner getrocknet und anschließend zu einem Pulver zerstoßen. Morgens und Abends je zwei Teelöffel einnehmen. Die Samen können auch frisch gegessen werden und auch Tieren in das Futter gemischt werden. Die Papaya ist eine richtige Apotheken-Pflanze und sehr vielfältig einsetzbar. Später mal mehr. (http://de.wikipedia.org/wiki/Papaya)

Artemisia Annua: ( Chinesischer Beifuss, Sweet annie, Armoise chinoise) Anwendungsgebiet: Sehr wirksames und verträgliches Mittel gegen Malaria. Ich benutze den Tee auch zur Prophylaxe und hab ihn auch meinen kleinen Kindern gegeben. (http://de.wikipedia.org/wiki/Einj%C3%A4hriger_Beifu%C3%9F)

Cayenne-Pfeffer: (Pili-Pili,Red Pepper,Piment capsique) Anwendungsgebiet: Rheuma, Zerrungen, Muskelkater und Verspannungen, schmerzende Beine, verbesserte Narbenbildung, ... (http://de.wikipedia.org/wiki/Cayennepfeffer)


Des Weiteren ist unser kleines Küchenhaus überdacht und verputzt. Es fehlen noch eine Tür, ein paar Fenster, Arbeitsfläche und ein sparsamer Lehmofen. Matar hat angefangen sich ein neues Haus mit zwei Zimmern zu bauen ......... Außerdem ist er fleißig dabei die Pflanzen zu gießen, umzutopfen und zu sähen.

Grüße Jojo

Mittwoch, 24. Februar 2010

Bürokratieschimmel

Hallo Freunde,

gleich vorweg; wir sind leider immer noch nicht angemeldet. Nachdem die Sache für Monate im Amtsgericht festhing, mussten wir jetzt ein Dokument noch nachreichen. Ich weiß nicht, wie lange das jetzt wieder dauern wird. Auf Nachfrage reagiert der gute Rechtspfleger eher verschnupft "Isch halt so, nerven bringt da auch nix, gelle?"

Wir können deshalb keine Spendenquittungen aushändigen! Wir können die auch nicht rückdatieren. Wer seinen Obolus deshalb zurückhaben möchte bitte bei mir melden:
ronniearendt@gmx.de
Sorry. Sobald sich da was tut, wird das gepostet.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Es geht voran!


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Hallo liebe Freunde,

sonnige Grüße aus dem Senegal.
Juhu, seit gestern haben wir fließendes Wasser. Einige Probleme gab es beim Aufbau unseres Solar- Wasserpumpen- System. Pierre, ein Zimmermann aus Frankreich hat eine Woche auf dem toten Baum neben unserem Haus gesessen und heldenmutig einen super duper Wasserturm gebaut. Jetzt heißt es hoffen, dass der Baum die tausend Liter auch trägt.
Wie ihr seht sind wir fleißig. Ein Gemeinschafts- Küchenhaus haben wir angefangen zu mauern und natürlich arbeiten wir am Garten. Wir machen ihn ein gutes Stück größer dieses Jahr, es muss noch einiges gepflanzt ,umgegraben und umzäunt werden. Unsere ersten Versuche mit der Artemisia-Pflanze ("Anti- Malaria- Tee") sind gelungen und wir haben weiter ausgesät.
Einen ersten Solar- Trockenofen haben wir angeschafft um die Pflanzen zu trocknen und weiter zu verarbeiten.
Es geht voran, nicht immer einfach und die afrikanische Art verlangsamt und kompliziert es oft. Aber es macht auch Spaß.
Falls doch einer von Euch bisschen was an Geld über hat, freuen wir uns sehr über eine Spende.
Das Vereinskonnto ist Momentan ca. 700€ im Minus und wir haben hier noch einige Ausgaben.
(Wenn jemand Spendenqittungen benötigt könnte es Probleme geben da was mit der Vereinsanmeldung noch nicht geklappt hat. Beim Ronnie nachfragen! ronniearendt@gmx.de)
Sarsarale Konto:
GLS- Gemeinschaftsbank Bochum
Kontoinhaber: Sarsarale e.V.
Konto-Nr: 6015001900
BLZ: 43060967

Liebe Grüße an Euch alle
und das ihr nicht so viel Stress habt, in da Babylon
Jojo

Sonntag, 10. Januar 2010

unter afrikanischer Sonne


Hallo,
wir haben alle Abenteuer und Schlaglochpisten überstanden und sind endlich in unserem Garten in Kafountine angekommen Alles etwas chaotisch hier aber die meisten Pflanzen sind angegangen und gewachsen. Wir sind am Aufräumen und beginnen nun das Wasserpumpensystem zu Installieren. Es gibt ein paar Probleme mit einer kaputten Solarzelle und einer Batterie. Demnächst mal mehr wenn wir eingelebt sind und Zeit haben.
Grüße aus dem Süden und ein fettes Danke an alle die uns schon etwas gespendet haben. Jama reck JOJO

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Reisenews


Hallo,
wir haben die ersten 3000km hinter uns und sind in Marokko kurz hinter Casablanca. Leider hat unser Kutter ein paar Probleme. Die Steckachsen tun es nicht mehr und die Kupplung muss repariert werden. Also zwei Tage Pause zum reparieren.
Ein weiteres Problem ist die Sicherheitslage in Mauretanien. Vor ein paar Tagen wurden erneut Touristen entführt. Einige Stimmen warnen vor einer Durchfahrt. Nachdem wir uns einige Informationen auch direkt aus Mauretanien besorgt haben, sind wir entschlossen möglichst schnell und bei Tageslicht durch zu fahren.
Sonst alles gut, leider etwas viel Regen doch die Marokkanische Küche entschädigt uns wieder. Wir sind froh wenn der Bus repariert ist und es weiter geht, voraussichtlich heute Abend. Liebe Grüße an euch alle.

Samstag, 12. Dezember 2009

Logo




Hier mal unser Logo, falls es benötigt wird.

Kontakt

Bei Fragen, Hinweisen, Anregungen:

Sarsarale@riseup.net
oder beim Jens

Bis dann!!

Spendenkonto

Endlich haben wir ein Spendenkonto eingerichtet:

GLS- Gemeinschaftsbank Bochum
Kontoinhaber: Sarsarale e.V.
Konto-Nr: 6015001900
BLZ: 43060967

Weitere Informationen zu Mitgliederbeiträgen, Spendenquittungen etc. folgen.

Weihnachtsspenden lieber an uns als an die Bonzen von Brot für die Welt.

Danke an alle, die uns unterstützen!!

Konto aktuell ca. -384 € :(

Danke für Sachspenden

Schurig Wolfgang, Wassermeister Wasserbau

Hei Wolfgang! Auf diesem Weg nochmal vielen Dank für Deine nützliche Spende!

Wolfgang spendete uns einen 1000-Liter Wassertank, 150 Meter Wasserrohr, Wasserhähne, T-Stücke und Werkzeug. Diese Sachen werden wir für den Ausbau des Solar- Brunnensystems verwenden.

Danke auch an Familie Schurig, bei der wir immer willkommen sind. Vor allem Robert (El Mechanico), der wie immer hilfsbereit unseren (Reise-)Bus fit machen half.

Es geht wieder los


Nun zum vierten Mal macht sich das Sarsarale-Team auf den Weg in die Casamance/Senegal. Mitte Dezember starten wir mit unserem bis unters Dach vollgepackten Bus. Voll mit allem, was das Gartenbauer-Herz höher schlagen lässt, voll mit Motivation, Ideen und Idealismus. Hoffen wir, dass er hält, unser kleiner Kutter, bitte Daumen drücken! Wir melden uns von unterwegs.

Unsere momentanen Projekte:


Kafountine/Casamance/Senegal/West Afrika:


Der Garten:
Jama Reck (Frieden nur)

Kafountine, ein kleiner Fischerort am Ende der Strasse.
Ein Ort der sich kräftig entwickelt und langsam zu einer kleinen Stadt heranwächst.
Kafountine liegt in der Casamance im Südlichen Senegal in Westafrika. Zwischen Gambia und Guinea Bissau am Atlantik gelegen, ist die Region seit 1982 immer wieder Schauplatz von Unruhen und ein Ende des Konflikts ist leider auch nicht in Sicht.


Hier unsere wichtigsten Ziele:

Einen Heilpflanzengarten sowie einen kleinen Gemüse-, und Obstgarten anlegen. Dieser Garten soll dann als Vorbild und Lehrgarten für weitere Pflanzungen dienen.
Die Herstellung und Weitergabe von natürlichen Medikamenten und dazugehörigen Workshops und Schulungen
Wissensaustausch und Zusammenarbeit mit Ortsansässigen Medizinern und Heilern sowie die Zusammenarbeit mit Hospitälern und interessierten Krankenstationen in der Region.
Speziell widmen wir uns dem Anbau und der Verbreitung von
- Artemisia Anua Anamed (A3) zur Herstellung eines Tees zur Malaria-Behnadlung.
- Moringa, einer Pflanze zur Nahrungsergänzung
Wiederaufforstung von Baumbeständen und Mangroven.
Abgabe von Büchern und Lehrmaterialien, Anlegen einer Bibliothek.
Ein Testfeld für Solar- und Trockenöfen, kleine Biogasanlagen, Tröpfchenbewässerung schaffen
Alles soll möglichst einfach und verständlich gehalten werden; die begrenzten Möglichkeiten in Afrika nicht vergessen
Kein Weiser Elefant werden


Was bisher erreicht wurde:

Seit 2004 entsteht hier langsam unsere Basis und ein erster Garten. Das Grundstück musste stellenweise gerodet, zugänglich gemacht und eingezäumt werden. Es wurde ein Brunnen, sowie ein Werkzeugschuppen als auch eine erste Hütte gebaut. Desweiteren haben wir begonnen erste Bäume, Medizinpflanzen und auch Blumen zu ziehen. Da wir keinen professionellen Hintergrund besitzen, tun wir hier aber vor allem eins und zwar lernen.

Matar, Cher und Chat wohnen auf dem Grundstück und kümmern sich so weit es geht um alles. Sie beackern und gießen den Garten und schauen, dass nicht eingebrochen wird.

Angepflanzt haben wir z.B. die ersten Artemisia Pflanzen, viele Zitrusfrüchte, Kokospalmen, Mangos, Papaya, Lemongras, Moringa, Casia, Chilli und vieles mehr.
Die Überflutungen der letzten Regenzeit, die nebenbei bemerkt eine Katastrophe für die ganze Gegend war, hat auch unseren Garten überschwemmt. Allerdings haben aber laut Matar die meisten Pflanzen überlebt und auch die Gebäude sind noch einmal davongekommen.

Was wir dringend benötigen, damit wir unsere Ziele erreichen können:

Wir brauchen unbedingt eine Wasserpumpe und dazu passende Solarzellen. Ein Großteil der Zeit wird durch Wasser holen in Beschlag genommen. Hier muss Abhilfe her. Dies umso mehr, wie unser Garten wächst und mehr Wasser braucht.
Ganz Oben auf unserer Liste steht auch eine fest angestellte GärtnerIn. Dies würde nicht nur uns einen verlässlichen Mitarbeiter garantieren, der sich ganzjährig vor Ort um die Dinge kümmert, sondern auch dort einen Job mit regelmäßigen Gehalt schaffen.
Auch wichtig ist der geplante Solarofen, und wenn wir gut sind bauen wir auch noch einen Trockenofen. Natürlich benötigen wir auch immer Mittel für neue Pflanzen.


Ohne Moos nix los; hier die nackten Zahlen:

- Ein Solar-Wasserpumpensystem mit Schlauch und Wassertank: ca. 2000€
- natürlich auch Materialien, so z.B. Blumentöpfe und Gartengeräte, Gießkannen usw.
- Samen.
- Das Gärtnergehalt: jährlich ca. 1200€.
- Geld für ein grösseres Lager: ca. 1000€.
- Geld für Materialien oder die Materialien selbst zum Solarofen bauen, Medikamente lagern und abpacken, z.B. Plastikfässer und Tütchen, Plastikdöschen und Materialien zur Medikamentenherstellung usw.: ca. 500€.
- Geld für Bücher Poster, Bildungsmaterialien: ca. 500€.
- 12 Volt Diaprojektor oder Beamer für Vorträge und Seminare.


Die Schule:
Knowledge is Power

Andy Arbeit hat bereits mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helfer und Spender eine neue Schule in Kafountine gebaut. In dem Gebäude, das zwei große stabile Klassenzimmer besitzt, wird nun bald der Unterricht aufgenommen
Hierfür werden auch noch dringend Materialien und Gelder für Schulunterlagen, Bücher, Tafeln, Computer, Stühle usw. benötigt.


Colomba/Casamance/Senegal/Westafrika

Colomba liegt gerade mal 30 km von Kafountin entfernt, im Landesinneren. Der Ort hat sich an einem malerischen Bolong (einem Seitenarm, der allgegenwärtigen Flusslandschaft) angesiedelt.
Colomba bedeutet soviel wie "Großer Brunnen", was uns natürlich in der Annahme bestärkt hat, dass hier genau der richtige Platz für einen Garten ist.
Vor Ort leben hauptsächlich muslimische Jolas, die von dem Trubel und Verkehr der Hauptstraße kaum noch was spüren.

Wir planen zwei Projekte in Colomba; einen medizinischen Garten, den die Dorfbevölkerung später eigenständig bewirtschaften soll und darin inbegriffen natürlich die Weiterverarbeitung und Herstellung seiner Erträge zu Medikamenten, sowie ein Waldprojekt.
Wünschenswert wäre auch die Errichtung einer kleineren Krankenstation. Es gibt bereits einen Brunnen mit Solarpumpe und ein verfügbares Haus, das aus einem älteren Projekt stammt.
Die ersten Ziele sollen es sein, Samen und Material bereitzustellen, begleitend zur Etablierung des Gartens ein Seminar zu veranstalten und ein oder zwei GärtnerInnen einzustellen. Wie weit das Projekt gedeihen kann, wird hier allerdings in noch stärkerem Maße vom Interesse und Engagemente der Einwohner abhängen.
Ein guter Ausgangspunkt stellt eine Gruppe von Frauen dar, die sich zu einer Töpfergemeinschaft zusammengeschlossen haben. Diese Gruppe, die durch Zusammenarbeit bereits Mehrwerte für ihre Mitglieder schafft, wäre ein optimaler Träger für eine rudimentäre Gesundheitsversorgung vor Ort.

Wir sind guten Mutes auch hier etwas für die Menschen bewegen zu können, aber wir sind uns ebenso über die Schwierigkeiten gerade dort im Klaren. Letztendlich wird es neben einer aktiven Bevölkerung, vor allem wieder auf die selben Bedingungen hinauslaufen, die auch andernorts sinnvolles Arbeiten erst ermöglichen und zwar auf die Verfügbarkeit von Zeit, Helfern und vor allem Geld.

Da die Arbeit dort erst anläuft, wird so ziemlich alles noch gebraucht, was man zum Anbau benötigt:
- Helfer mit Zeit
- Gelder für Pflanzen, Samen, Töpfe usw.
- nützliche Materialien, Bücher Plakate, usw.
- Gießkannen und Arbeitsgeräte für den Gartenbau.
- Solar und Trockenofen.
- Plastikfässer und Tüten für die Lagerung.
- Geld um eine GärtnerIn zu bezahlen, zumindest so lange bis das ganze in Schwung kommt und sich durch die Gemeinschaft selbst trägt.



Ein weiteres Projekt in Colomba beinhaltet den Schutz eines ca 10 ha grossen Waldstückes.

Der Wald:
mit dem letzten Baum geht auch der Mensch

Die Casamance ist traditionell der Anfang des Tropengürtels Afrikas, die Wüste lauert aber nie weit entfernt. Viel zu hoher und unkontrollierter Holzeinschlag zur Gewinnung von Brennholz für die Küche oder dem Räuchern von Fisch, zur Gewinnung von Baumaterialien, aber auch Überweidung und Jagd, einhergehend mit dem Wachsen der Bevölkerung, führen zu einem fast vollständigen Kahlschlag in der Gegend.
Gleichzeit findet eine nur sehr geringe Wiederaufforstung statt. Die Folgen für Mensch und Umwelt werden sich durch den sich abzeichnenden Klimawandel noch verstärken. Langfristige Folgen zeichnen sich jetzt schon in aller Klarheit ab: steigende Wasserknappheit, das Verschwinden von Acker,- und Weideböden, das Ausbreiten der Wüste und natürlich all die Konflikte und Tragödien, die sich auf Grundlage dieser Verknappung entfalten werden. Der sich abzeichnenede Umweltwandel wird die Gegend hart treffen, obgleich sie von Natur aus stets ein begünstigter Flecken war. In Gambia, gerade einmal ums Eck sozusagen, sind die Folgen des Oben beschriebenen Prozesses schon weit fortgeschritten. Der Trinkwasserspiegel ist eklatant gefallen und viele Böden verlieren wegen der Trockenheit ihre Tragfähigkeit bei zugleich mehr Leuten, die von ihnen abhängen.
Um den langfristigen Erfolg unserer Arbeit zu Gewährleisten müssen wir daher den Umweltschutz unbedingt berücksichtigen und dies heißt vor allem die Wälder schützen.

Es soll zur nachhaltigen Waldwirtschaft animiert werden. Den Wald wollen wir dafür nicht kaufen, sondern als Dorfwald etablieren, dessen Segen und Schutz die ganze Gemeinschaft betrifft.
Nichtsdestotrotz muss er auch physisch geschützt werden, d.h. er soll einen Zaun erhalten und am besten einen Hüter, dessen Gehalt aufzubringen wäre.


Ndiguel/Nord Senegal/Westafrika:

Ndiguel ist ein kleines Dorf in der Savanne des Nord Senegal ca. 20 km von Kebemer und ca. 100 km von Dakar entfernt. Es ist eine Bayefall Glaubensgemeinschaft.
Als Gemeinschaft leben, essen, arbeiten und beten (Zikrulah) die Menschen gemeinsam.
Der Marabou (Religiöse Führer) des Dorfes ist der alte und sehr respektierte Masamba ndiaya borom Ndiguel.
Ndiguel hat gute Vorrausetzungen für einen medizinischen Garten, da es eine eingespielte Gemeinschaft ist, die schon lange zum Allgemeinwohl kooperiert.

Khadim Ndiguel, ein Bayefall aus Deutschland, der seit langem im Senegal lebt, wird sich um den Garten und die Weitergabe der Samen und des pflanzlichen Materials kümmern.
Bereits 2007 wurde dort mit der Wiederaufforstung der Steppe begonnen. Bäume wurden gezogen und kleinere Wäldchen angelegt.
Die Desertifikation ist in der Savanne noch spürbarer und die Menschen haben den Kampf aufgenommen.
Es gibt es bereits einen Brunnen der momentan allerdings noch mit einem Generator betrieben wird. An der Umstellung auf Solarzellen wird aber gearbeitet.

Selbstverständnis


Unser Selbstverständnis

Wir wollen ein Teil der Globalisierungsbewegung sein, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir möchten mit Mitteln, die uns offen stehen, Menschen helfen, die diese Mittel nicht haben aber dringend benötigen. Gleichmacherei unter dem Stern der westlichen Zivilisation schwebt uns dabei allerdings nicht vor. Grundgedanke aller Arbeit soll die Hilfe zur Selbsthilfe sein, da Würde und Freiheit in der Möglichkeit zur Selbstverwirklichung gründen.

Der Beitrag, den Alle sofort leisten können hat Gandhi in seiner berühmten Sentenz auf den Punkt gebracht:

"Die Welt besitzt genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier"

Wer sind wir?
Wir sind eine Gruppe von Menschen, bisher noch ausschließlich aus Deutschland und dem Senegal, die sich zusammengefunden hat, Unrecht aktiv anzugehen und zwar nicht nur vor der eigenen Haustür. Es ist eins unserer Anliegen, zu zeigen, dass Globalisierung mehr als nur ein wirtschaftlicher Prozess ist. Diese kann Menschen weltweit auch auf der Ebene der Solidarität zusammenführen und spüren lassen, dass wir als Freunde zusammengehören, dass jeder Respekt und Anteilnahme verdient hat und nicht Elend und Ausbeutung.

Konkrete Ziele sind das Anlegen von Heilpflanzengärten, deren medizinische Anwendung und Verteilung, sowie last but not least, die Verbreitung des dazugehörigen Know-hows.
Wichtig ist uns weiterhin der Umweltschutz. Alle Arbeit ist umsonst, wenn die Böden karg und die Brunnen trocken sind. Dafür wollen wir nachhaltige Wirtschaftsmethoden fördern wie z.B. Solaröfen, kleine Biogas-Anlagen, Tröpfchenbewässerung und effiziente Kochstellen. Das alles natürlich unter den einfachen Vorrausetzungen, die die örtlichen Begebenheiten bereithalten.

Die ersten Gärten sind bisher im Senegal enstanden. Wir sind allerdings ein junger Verein und diese Arbeit steckt noch in den Kinderschuhen.

Die Projekte sollen zeitlich begrenzt sein und nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" irgendwann auf eigenen Beinen stehen.

Das muss auch gesagt sein:
Wir sind gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und Xenophobie. Wir verurteilen Diskriminierungen wie die menschenverachtende Abschottung der EU, die ausgrenzt und tötet.
Wir sind für die Gleichstellung der Geschlechter, Mitbestimmung, Frieden und Nachhaltigkeit. Wir praktizieren religiöße Toleranz. Alle Konfessionen sind willkommen.
Zusammen sind wir stark.
Revolution!

Genug für alle!


„Die Welt besitzt genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier“
Mahatma Gandhi